
27. Mai bis 12. Mai 2019Das Bergrennen Kriens-EigenthalHeulende Boliden im Stillen Gelände
Als zum Autorennen anstatt zur Wallfahrtskirche gepilgert wurde
Insgesamt sieben Mal wurde das Eigenthaler Bergrennen durchgeführt. Erstmals fand es 1923 als Sektionsrennen des ACS statt. Der Sieger der «Bergprüfungsfahrt» mit einem Teilnehmerfeld von 22 Startenden hiess Eduard Koch, der seinen Fiat in 8 Minuten und 45 Sekunden vom Obernau ins Eigenthal jagte. Weitere Durchführungen des Rennens folgten in den Jahren 1928, 1929 und 1931 sowie 1964, 1966 und 1968. Das grösste Teil-nehmerfeld erreichte das «nationale Rennen mit internationaler Beteiligung» bei seiner letzten Durchführung mit 237 gemeldeten Fahrzeugen.
Anfänglich wurden die Fahrer noch auf der längeren Rennstrecke geprüft, sodass die waghalsigen Pilotinnen und Piloten mit ihren Automobilen auch die enge Hergiswaldbrücke passieren mussten. Später wurde oberhalb der historischen Brücke gestartet. Vor allem die Rennen der 1960er Jahre entwickelten sich zu eigentlichen Publikumsanlässen. Die Strecke wurde von tausenden Zuschauern gesäumt, die es sich nicht nehmen liessen, sich am Strassenrand kommod mit entsprechender Verpflegung einzurichten. Die Ausstellung beinhaltet zahleiche Fotografien und Dokumente zu den einzelnen Rennen und behandelt Fragen des automobilen Verkehrs in der Frühzeit und seinen Boomjahren.
Aus den 1960er Jahren zeigen wir Filmmaterial begeisterter Rennfahrer und lassen in Interviews Zeitzeugen zu Wort kommen. Das umfangreiche Archivmaterial macht deutlich, dass gewisse Kreise über den Rennbetrieb nicht nur erfreut waren. So beschwerte sich unter anderem der Kaplan der Wallfahrtskirche, dass er an Renntagen vor leeren Bänken predige. Immer wieder suchten die Rennveranstalter die Einigung mit den Opponenten. Im genannten Fall wurde vereinbart, dass der Rennstart vom 6. September 1931 um 10 Uhr, kurz nach Beendigung des Gottesdienstes, erfolgen könne.
Unseren Dank möchten wir an die öffentlichen Luzerner Institutionen wie Staatsarchiv, Stadtarchiv, Zentral- und Hochschulbibliothek und alle privaten Helfer richten, die zur Entstehung der Ausstellung beigetragen und grosszügigerweise wertvolle Leihgaben für die Präsentation zur Verfügung gestellt haben.
Hilar Stadler
Patrick Blank
Kuratoren der Ausstellung:
Patrick Blank
Umsetzung Ausstellung:
Team Museum im Bellpark mit Mägi Amrein, Patrick Blank, Urs Gysin, Kirsten Jenny-Knauer
Dank:
RKK Regionalkonferenz KulturRegion LuzernRaiffeisenbank Pilatus
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Veranstaltungen
Oktober
Veranstaltungsdetails
Florian Stroh und sein Architekturbüro studio ne waren zwischen 2023 und 2025 im Sinne eines "sensiblen Weiterbauens" mit der Transformation des ehemaligen Fotostudio Frei betraut. Als absoluter Kenner des Hauses
Veranstaltungsdetails
Florian Stroh und sein Architekturbüro studio ne waren zwischen 2023 und 2025 im Sinne eines „sensiblen Weiterbauens“ mit der Transformation des ehemaligen Fotostudio Frei betraut. Als absoluter Kenner des Hauses hat Stroh gemeinsam mit dem Museum im Bellpark die Ausstellung „Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron. Geschichte eines Hauses“ erarbeitet. Am 17. Oktober haben wir die Chance das tatsächliche Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron in Weil am Rhein mit Florian Stroh zu besichtigen, der uns durch das Haus führen wird. Anschliessend findet ein Apéro stattt. Wir treffen uns direkt beim Fotostudio Frei an der Riedlistraße 41 in Weil am Rhein. Tram 8 bis Riedlistr./Kesselhaus.
Teilnahme: 12 / 10 CHF. Wir bitten aus organisatorischen Gründen um Ihre Anmeldung via museum@bellpark bis zum 10. Oktober 2026.
Zeit
(Samstag) 14:00
Ort
Weil am Rhein
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung "Orte ohne besondere Lageqalitäten", Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Lucia Gratz (Architektin und Redaktorin bei Werk, Bauen und Wohnen, Zürich)
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung „Orte ohne besondere Lageqalitäten“, Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Lucia Gratz (Architektin und Redaktorin bei Werk, Bauen und Wohnen, Zürich) und Prof. Dr. Torsten Lange (Architekturhistoriker und Leiter Institut Architektur IAR an der HSLU T&A, Horw).
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnahme (inkl. Ausstellungseintritt) 12 / 10 CHF
Zeit
(Samstag) 12:15
Ort
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21, 6011 Kriens
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung "Orte ohne besondere Lageqalitäten", Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Ariane Widmer Pham (Architektin und Urbanistin, Genf) und Philippe Koch (Soziologe
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung „Orte ohne besondere Lageqalitäten“, Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Ariane Widmer Pham (Architektin und Urbanistin, Genf) und Philippe Koch (Soziologe und Delegierter Wohnen, Zürich).
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnahme (inkl. Ausstellungseintritt) 12 / 10 CHF
Zeit
(Samstag) 12:15
Ort
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21, 6011 Kriens























