
19. März bis 16. Juli 2023Bellpark PhotomatEin Projekt von Patrick Blank
Jede kulturelle Institution wird von einem Umfeld getragen. Mit dem Projekt «Bellpark Photomat» setzt Patrick Blank nun jene Personen rund ums Museum im Bellplark ins Bild, die sonst nicht sichtbar werden. Der Luzerner Künstler und Fotograf hat ein Konzept vorgeschlagen, das die Idee des Schnellphoto-Automaten des 20. Jahrhunderts auf eine Anwendung im Rahmen des Museums erlaubt. Der Fotograf übernimmt dabei die Aufgabe des Automaten, so dass das Fotografieren zur gemeinsamen Performance wird. Patrick Blank zeigt nun die seit 2021 entstandenen Porträts erstmals im Rahmen einer Ausstellung.
Der «Bellpark Photomat» ist aber nicht im eigentlichen Sinn ein Fotoautomat. Viel mehr wird die Bildsprache der damaligen Fotoautomaten zum künstlerischen Werkzeug. Dazu verwendet Blank eine Digitalkamera und Blitzlampen, einen knallroten Hocker, einen engen Bildausschnitt sowie ein einfaches gefaltetes Silberpapier als Hintergrund. Wie in den damaligen Automaten werden jedoch lediglich vier Momente (mit Ausnahmen…) mit der Kamera eingefangen, in denen die Freund*innen des Museums die Gelegenheit haben, sich selber zu inszenieren. Der Fotograf zählt in der Regel die vier Aufnahmen an, mit 3,2,1, … und hält beim Fotografien manchmal auch die Augen zu.
Der «Bellpark Photomat» kann als Weiterführung der fotografischen bzw. künstlerisch-performativen Auseinandersetzung Blanks mit der Sehnsucht und dem Träumerischen als Sujet sowie mit der Sehnsucht nach Begegnung im Besonderen gelesen werden. Als Vorarbeit dieser neusten Arbeit Blanks gehört die Jook Box (Jukebox, 2021), die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein wird.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
Patrick Blank (*1970) ist ein Künstler, Fotograf, Kunsthistoriker und Historiker aus Luzern. Er studierte an der Universität Zürich und Universität Luzern die Geschichte der Kunst mit Schwerpunkt Fotografie. Von 2019 bis 2022 absolvierte er an der Hochschule Luzern – Design & Kunst das Studium Master Kunst in Public Spheres. Er gestaltete mit Mischa Christen im 041 – Das Kulturmagazin die Fotokolumne Doppelter Fokus.
Umsetzung Installation:
Team Museum im Bellpark
Dank:
Das Projekt wird in dankenswerter Weise unterstützt durch:Landis & Gyr Stiftung, Casimir Eigensatz Stiftung, Fuka-Fonds der Stadt Luzern, Migros Kulturprozent, Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern
Veranstaltungen
Oktober
Veranstaltungsdetails
Florian Stroh und sein Architekturbüro studio ne waren zwischen 2023 und 2025 im Sinne eines "sensiblen Weiterbauens" mit der Transformation des ehemaligen Fotostudio Frei betraut. Als absoluter Kenner des Hauses
Veranstaltungsdetails
Florian Stroh und sein Architekturbüro studio ne waren zwischen 2023 und 2025 im Sinne eines „sensiblen Weiterbauens“ mit der Transformation des ehemaligen Fotostudio Frei betraut. Als absoluter Kenner des Hauses hat Stroh gemeinsam mit dem Museum im Bellpark die Ausstellung „Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron. Geschichte eines Hauses“ erarbeitet. Am 10. Oktober wird Florian Stroh gemeinsam mit Hilar Stadler, Leiter Museum im Bellpark, dialogisch durch die Schau führen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnahme (inkl. Ausstellungseintritt) 12 / 10 CHF
Zeit
(Samstag) 17:15
Ort
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21, 6011 Kriens
Veranstaltungsdetails
Im Rahmen einer Exkursion besichtigen wir das Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron in Weil am Rhein. Florian Stroh von studio ne stellt uns das Objekt vor und führt
Veranstaltungsdetails
Im Rahmen einer Exkursion besichtigen wir das Fotostudio Frei von Herzog & de Meuron in Weil am Rhein. Florian Stroh von studio ne stellt uns das Objekt vor und führt uns durch das Haus. Wir treffen uns direkt beim Fotostudio Frei an der Riedlistraße 41 in Weil am Rhein. Tram 8 bis Riedlistr./Kesselhaus.
Teilnahme 12 / 10 CHF. Platzzahl beschränkt. Wir bitten um Ihre Anmeldung via museum@bellpark.
Zeit
(Samstag) 14:00
Ort
Weil am Rhein
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung "Orte ohne besondere Lageqalitäten", Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Lucia Gratz (Architektin und Redaktorin bei Werk, Bauen und Wohnen, Zürich)
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung „Orte ohne besondere Lageqalitäten“, Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Lucia Gratz (Architektin und Redaktorin bei Werk, Bauen und Wohnen, Zürich) und Prof. Dr. Torsten Lange (Architekturhistoriker und Leiter Institut Architektur IAR an der HSLU T&A, Horw).
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnahme (inkl. Ausstellungseintritt) 12 / 10 CHF
Zeit
(Samstag) 12:15
Ort
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21, 6011 Kriens
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung "Orte ohne besondere Lageqalitäten", Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Ariane Widmer Pham (Architektin und Urbanistin, Genf) und Philippe Koch (Soziologe
Veranstaltungsdetails
Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung „Orte ohne besondere Lageqalitäten“, Gerold Kunz und Manuel Medina Gonzalez, sowie den Gästen Ariane Widmer Pham (Architektin und Urbanistin, Genf) und Philippe Koch (Soziologe und Delegierter Wohnen, Zürich).
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnahme (inkl. Ausstellungseintritt) 12 / 10 CHF
Zeit
(Samstag) 12:15
Ort
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21, 6011 Kriens
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