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«Schöni und wüeschti Larve» Das Maskenbrauchtum zwischen 1920 bis 1970 war stark geprägt durch Alois Blättler, der neben seinem Freund und Förderer Franz Schütz, sowie dem jüngeren Robert Bucher zu den produktivsten und einflussreichsten Schnitzern jener Jahre gehörte. In jenen Jahren wurde auch die klare Trennung zwischen Charater- und Schreckmasken vollzogen, die Schütz und Blättler propagierten und vorangetrieben haben. Die Ausstellung macht aber gleichzeitig deutlich, dass neben den genannten Akteuren viele andere Schnitzerpersönlichkeiten tätig waren, die eigenständige und qualitativ wertvolle Stücke geschaffen haben. Das Krienser Maskenbrauchtum jener Jahre lebte von der Vielfalt der unterschiedlichen Stile, welche das Brauchtum wie auch die Fasnacht auf den Strassen und Gaststätten belebten. Das Museum im Bellpark realisierte die Ausstellung in Zusammenarbeit mit den Maskensammlern Michael Schärli und Robert Ottiger. Den beiden Sammlern gehört unser Dank für das grosse Engagement und die wertvolle Zusammenarbeit. Die Ausstellung wäre ohne die Unterstützung der übrigen Sammlerinnen und Sammler der wertvollen Masken nicht zustande gekommen. Das Museum im Bellpark dankt den Leihgebern für das Interesse und das Wohlwollen gegenüber dem Projekt. Ausstellung und die Publikation wurden in dankenswerter Weise unterstützt durch den Art Club Museum & Bellpark, die Gemeinde Kriens, die Gallizunft Kriens, und die Brunner AG, Druck und Medien,Kriens. Hilar Stadler |
21. August 2011 bis 26. Februar 2012 Donnerstag, 24. November 2011, Das spielerische Programm mitten in der Ausstellung mit Verkleiden, Maskieren und Spielen ermöglicht interessante Einblicke zur Krienser Fasnacht der alten Masken. Beno Marfurt und Kirsten Jenny-Knauer, Museumspädagogin, führen durch den fasnächtlichen Morgen. Ein Znüni ist dabei. Anmeldung erwünscht bis Ende Januar 2012 an Museum im Bellpark, 041 310 33 81 oder museum@bellpark.ch. Kosten: CHF. 10.- (inkl. Znüni)
Mi bis Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Ein Kulturengagement der Gemeinde Kriens unterstützt durch die RKK Regionalkonferenz Kultur, Region Luzern, Fuka-Fonds der Stadt Luzern und Migros Kulturprozent.
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