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Nicolas Faure arbeitet seit Jahren an einem umfassenden Inventar des urbanen Raumes. Seine Recherche zur Autobahn etwa und seine Dokumentation über Findlinge haben die Wahrnehmung der Schweiz verändert. Insofern repräsentiert er eine der massgebenden Positionen der Schweizer Fotografie. Die Ausstellung «Alles in Ordnung» zeigt nun Bilder des Genfer Fotografen, die zwar Nicolas Faure unternimmt mit «Alles in Ordnung» eine neuartige Lektüre der Schweiz: Die Bilder ergeben ein überraschendes und nicht zu erwartendes Bild der Schweizer Befindlichkeit jenseits der bekannten Klischees. Die Ordnung, welche der Titel reklamiert, wird in den dargestellten Bildwelten hinterfragt, wird einerseits als etwas Zwanghaftes Dabei rücken die ästhetischen Qualitäten seiner Bilder in den Vordergrund. Noch stärker als bei seinen umfangreichen fotografischen Langzeitdokumentationen zeigen sich diese Fotografien – man möchte sagen Bildtafeln - als ausdifferenzierte Bildfindungen, die durch Faures speziellen Blick auf alltägliche Zusammenhänge geleitet sind. Die ästhetische Komponente erhält gegenüber einer thematischen Ausrichtung den Vorzug. In diesem Sinn empfiehlt die Ausstellung «Alles in Ordnung» einen neuen Zugang zu Nicolas Faures Bildern und rückwirkend eine revidierte Lektüre seines fotografischen Schaffens. Hilar Stadler
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19. November 2011 bis 26. Februar 2012
Rundgang durch die Ausstellung mit Nicolas Faure und Hilar Stadler zur Finissage.
Mi bis Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
Ein Kulturengagement der Gemeinde Kriens unterstützt durch die RKK Regionalkonferenz Kultur, Region Luzern, Fuka-Fonds der Stadt Luzern und Migros Kulturprozent. |